Arbeiten im Ausland
Infos zum Ausland
Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.
USA
Inhalt:
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Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
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Sozialversicherung
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Arbeitsmarkt
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Lebensstandard
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Nützliche Links
Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
Für einen Urlaubsaufenthalt in den Staaten müssen Sie heute kein Visum mehr beantragen. Als deutscher Staatsbürger benötigen Sie lediglich einen gültigen Reisepass. Wollen Sie aber länger in den USA bleiben und dort auch arbeiten, benötigen Sie ein Arbeitsvisum.
Zur Aufnahme einer Beschäftigung in den USA benötigen Sie ein entsprechendes Visum bzw. eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Es ist nicht möglich, mit einem Touristenvisum einzureisen und eine Beschäftigung aufzunehmen oder die dafür notwendigen Dokumente während des Aufenthaltes in den USA zu beantragen. Das US-amerikanische Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisrecht ist sehr kompliziert und für Laien kaum zu durchschauen. Für ausführliche Informationen und konkrete Fragestellungen sind die US-Generalkonsulate und die Konsularabteilung der US-Botschaft zuständig.
Um ein Arbeitsvisum bei den US-amerikanischen Behörden in Deutschland
beantragen zu können, muss eine Zusage Ihres zukünftigen Arbeitgebers vorliegen. Der Arbeitgeber muss Ihren Antrag seinerseits bei den zuständigen Behörden in den USA unterstützen, indem er nachweist, dass für den vorgesehenen Arbeitsplatz kein amerikanischer Arbeitnehmer zur Verfügung steht. Dies ist ein langwieriger bürokratischer Prozess, den viele Arbeitgeber aufgrund des Aufwands und der Kosten scheuen.
Abschließend zum Thema "Visum" muss noch gesagt werden, dass Sie nicht unbedingt eine "Green-Card" besitzen müssen, um in den USA legal zu arbeiten. Die "Green-Card" ist eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird (z. B. Auswanderung, langjähriger legaler Aufenthalt in den USA, US-amerikanischer Ehepartner, u.a.). Für eine vorübergehende, befristete Beschäftigung genügen andere Visa.
Sozialversicherung
In den Vereinigten Staaten hat sich ein gemischtes System aus privater und öffentlicher Gesundheitsversorgung entwickelt. Die große Mehrheit der Amerikaner bezahlt einen Teil ihrer Arztrechnungen durch eine betriebliche Krankenversicherung. Fünf von sechs amerikanischen Arbeitnehmern (und ihre Familien) sind durch Gruppenkrankenversicherungen abgesichert, die entweder gemeinsam von Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder vom Arbeitnehmer allein getragen werden. Versicherungspolicen unterscheiden sich beträchtlich. Einige decken auch die Kosten für Zahnersatz und psychiatrische Behandlungen; andere hingegen nicht.
Eine andere Art der Krankenversicherung für viele Arbeiter ist die "Health Maintenance Organization" (HMO). Eine HMO umfasst ein Ärzteteam, das für eine im voraus bezahlte Gebühr die gesamte Krankenversorgung einer Person übernimmt. HMOs legen besonderen Wert auf die medizinische Vorsorge, weil sie auch dann die Kosten übernehmen müssen, wenn jemand spezielle Dienstleistungen in Anspruch nehmen muss, die die HMOs nicht selbst bieten können. Zum Beispiel bei Krankenhausaufenthalt, Operationen oder anderen speziellen Behandlungsmethoden. HMOs werden immer beliebter und werden allgemein als probates Mittel anerkannt, die medizinischen Ausgaben gering zu halten. Einige Amerikaner stehen den HMOs jedoch kritisch gegenüber, weil sie das Recht der Patienten sich ihren Arzt selbst auszusuchen einschränkt.
Amerikanische Ärzte haben auch geholfen die medizinischen Ausgaben einzuschränken, indem sie die Notwendigkeit von Krankenhausaufenthalten untersucht haben. Viele chirurgische Eingriffe, bei denen früher Krankenhausaufenthalte erforderlich waren, können heute auch ambulant durchgeführt werden. Sollte trotzdem ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein, ist er heute kürzer als früher.
Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten von Amerika unterliegt wie alle Märkte den Konjunkturschwankungen. Informationen über die Beschäftigungslage und Prognosen zu einzelnen Berufen beinhalten die Webseiten des "Bureau of Labor Statistics" ( www.bls.gov ). In der Rubrik "Occupational Outlook Handbook" gibt es zu fast allen Berufen ausführliche Hinweise.
Lebensstandard
Seit Beginn der achtziger Jahre verzeichneten die USA jährliche Haushaltsdefizite von 100 Milliarden US-Dollar oder mehr. Bezüglich der Wirtschaftsleistung liegen die USA weltweit an erster Stelle. Der Lebensstandard gehört zu den höchsten auf der Erde.
In Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie im Bergbau arbeiten drei Prozent, im produzierenden Gewerbe 24 Prozent und im Dienstleistungsbereich 73 Prozent der Erwerbstätigen.
(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird routinemäßig aktualisiert. eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann nicht übernommen werden.)
Nützliche Links
Amerikanische Botschaft in Deutschland
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