Arbeiten im Ausland
Infos zum Ausland
Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.
Italien
Inhalt:
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Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
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Sozialversicherung
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Arbeitsmarkt
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Lebensstandard
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Nützliche Links
Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
Falls man sich länger als drei Monate in Italien aufhält, muss bei der Ausländerbehörde (Ufficio Stranieri) des Polizeipräsidiums (Questura) eine Aufenthaltserlaubnis für Italien beantragt werden. In einigen Gemeinden erteilen die Commissariate die Aufenthaltserlaubnisse.
Das Aufenthaltsrecht von EU-Bürgern in Italien wird durch ein Gesetzesdekret von 1965 geregelt, das seit seinem Erlass mehrfach geändert wurde. Dadurch änderte sich u. a. auch die Bezeichnung der Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger. Während früher in verschiedenen Fallgruppen entweder ein "permesso di soggiorno" oder eine "carta di soggiorno" erlassen wurde, heißt die Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger nach der derzeit geltenden Rechtslage immer "carta di soggiorno di cittadino di uno Stato membro dell' U.E.", kurz "carta di soggiorno". Es kann allerdings vorkommen, dass die jeweils zuständigen Behörden ihre Verwaltungspraxis noch nicht hierauf eingestellt haben und immer noch einen "permesso di soggiorno" ausstellen. Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen wird auch dieses Dokument von den Behörden als vollwertige Aufenthaltserlaubnis behandelt. Wenn in Folge dessen aber Probleme auftreten, sollte am besten versucht werden, diese vor Ort abzuklären.
Bei der Antragstellung müssen immer der Reisepass bzw. der Personalausweis vorgelegt sowie Passbilder beigefügt werden.
Arbeitnehmer müssen bei Antragstellung eine Erklärung des Arbeitgebers, dass sie eingestellt worden sind bzw. eine Arbeitsbescheinigung vorlegen.
Die carta di soggiorno wird für diese beiden Fallgruppen für max. 5 Jahre erlassen und kann nach Ablauf verlängert werden.
Sozialversicherung
Im Verhältnis Deutschland/Italien gilt das Beschäftigungslandprinzip, d.h. man muss in dem Land versichert sein, in dem man arbeitet (sofern man nicht in einem Entsendeverhältnis steht).
In Italien gibt es eine gesetzliche Krankenversicherung (Azienda Sanitarie Locali), für die Mitgliedschaft ist ein Wohnsitz erforderlich.
Es ist empfehlenswert, sich rechtzeitig mit dem örtlichen USL (Unità Sanitarie Locali)-Büro in Verbindung zu setzen, um einen ausreichenden Versicherungsschutz sicherzustellen.
Bei privaten Versicherungsverhältnissen ist zu empfehlen, die Reichweite des Versicherungsschutzes direkt mit der entsprechenden Versicherung abzuklären.
Auch für die Rentenversicherung gilt nach den EU-Verordnungen über die soziale Sicherheit das Beschäftigungslandprinzip. Der staatliche Rentenversicherungsträger ist die INPS (Istituto Nazionale della Previdenza Sociale) mit den jeweils örtlichen Niederlassungen. Wurden Rentenbeiträge in Deutschland und Italien gezahlt, werden Rentenversicherungszeiten jeweils angerechnet, und jeder Staat zahlt eine Teilrente. Der Rentenantrag ist i.d.R. bei der zuständigen Stelle am Wohnsitz zu stellen.
Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosenquote sagt wenig über die persönlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus. In Italien besteht ein extremes Nord-Süd-Gefälle.
Im Norden (auch in Südtirol) ist der Arbeitsmarkt gut. Mittelitalien und vor allem
der Süden haben eine weit höhere Arbeitslosenquote. Sehr hoch ist der Prozentsatz der Jugendlichen unter 25 Jahren ohne Arbeit (über 30 Prozent per Jahresmitte 2000).
Auch bei den Akademikern bewegt sich die Prozentzahl in ähnlichen Höhen (über 30
Prozent per Jahresmitte 2000). Trotz der mittlerweile in Kraft getretenen europäischen Regelungen der beruflichen Anerkennung von Ausbildungen und Hochschuldiplomen liegt doch die endgültige Entscheidung über eine Einstellung beim zukünftigen Arbeitgeber und kann deshalb mit Schwierigkeiten verbunden sein.
Lebensstandard
In der Republik zwischen Alpen und Ionischem Meer leben auf 301.000 Quadratkilometern 57,7 Millionen Menschen, in der Mehrzahl Katholiken. Während der industriell hoch entwickelte Norden seinen Bewohnern einen im europäischen Vergleich hohen Lebensstandard sichert, sind die Menschen im strukturschwachen Süden wie eh und je von der Landwirtschaft abhängig. Millionen von Touristen zieht es jährlich in das sonnenverwöhnte "Land, wo die Zitronen blühen". Geschätzt werden die weiten Strände, die Kochkunst, die historischen Plätze, Kunst und Kultur.
Die italienische Kultur hat das Abendland jahrhundertelang geprägt. Besonderen Anteil daran haben Maler der Renaissance wie Tizian oder Raffael. Der über 1000 Jahre alte Markus-Dom zeugt von vergangener Größe Venedigs. Das Kolosseum in der Hauptstadt Rom erinnert an das einstige Imperium, Opern von Verdi und Rossini behaupten sich international als Standardwerke des Musiktheaters. Maßstäbe für die moderne Zeit hat insbesondere der italienische Film gesetzt
(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird routinemäßig aktualisiert. eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann nicht übernommen werden.)
Nützliche Links
Deutsche Botschaft Rom
Arbeitsagentur
Das Portal der Europäischen Union
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