Arbeiten im Ausland
Infos zum Ausland
Hier bekommen Sie Informationen über das Arbeiten im Ausland.
Luxemburg
Inhalt:
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Allgemeine Informationen
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Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
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Sozialversicherung
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Arbeitsmarkt
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Lebensstandard
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Wohnungssuche
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Nützliche Links
Allgemeine Informationen
Es gibt wohl kaum ein anderes Land innerhalb Europas, welches auf so kleinem Raum eine so große Internationalität und Vielfalt bietet wie Luxemburg. Dies liegt nicht nur an den zahlreich vertretenen europäischen Einrichtungen, sondern auch an den mehr als 200 hier ansässigen Banken. Damit hat sich Luxemburg als einer der führenden Finanz- und Fondsplätze Europas etabliert.
Über 20.000 Menschen arbeiten im Finanzsektor, und ein erheblicher Teil davon pendelt jeden Tag aus der belgischen, französischen oder deutschen Grenzregion in das Land. Sie schätzen Luxemburg auch wegen seiner Rahmenbedingungen.
Offizielle Landessprache ist "Luxemburgisch" (Letzebuergesch) und weitere offizielle Sprachen sind Deutsch und Französich. In der Presse wird Deutsch als Hauptsprache verwendet. Gute Deutschkenntnisse und Französischkenntnisse sind unabdingbar. Einige Firmen erwarten auch Kenntnisse in der Landessprache
Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung
Wer sich in Luxemburg niederlassen will, sollte sich innerhalb von drei Tagen bei der örtlichen Gemeindeverwaltung melden. Nach drei Monaten muss der Einwanderer eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Dafür muss er einen Job nachweisen.
Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Dienstleistungssektor. Wegen der günstigen Steuergesetze sind alle wichtigen internationalen Banken im Großherzogtum vertreten. Gesucht werden vor allem EDV-Spezialisten für das Bankwesen, Bau- und Bürofachkräfte, Mitarbeiter für den Verkauf sowie für das Hotel- und Gaststättengewerbe.
Sozialversicherung
Zur Zeit sind das 2,72 Prozent des Bruttogehaltes für die Krankenversicherung und insgesamt 8 Prozent für die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus existiert noch eine Pflegeversicherung in Höhe von 1 Prozent des Bruttogehaltes. Wohlgemerkt: Die Beiträge sind geringer, die Leistungen jedoch durchaus vergleichbar mit denen in Deutschland. Man kann hier nicht nur gut arbeiten, sondern auch von dem hohen Freizeit- und Kulturangebot der Stadt und des Landes Luxemburg profitieren.
Arbeitsmarkt
Die rückläufige Bedeutung der Industrie und die Entwicklung des Dienstleistungssektors schlagen sich in analoger Weise auch in den Beschäftigtenzahlen nieder. Aus der Zunahme der Beschäftigtenzahlen im Dienstleistungsbereich, die hinter dem Anstieg der Wertschöpfung zurückbleibt - die Zahl der Arbeitnehmer stieg um 3,5 % pro Jahr an -, läßt sich zudem die günstige Produktivitätsentwicklung in diesem Bereich ablesen.
Seit Mitte der 80er Jahre wurden 68.200 Stellen neu geschaffen. Das entspricht einem durchschnittlichen Stellenzuwachs von 5000 pro Jahr. In vielen Fällen ließen sich die Anforderungen neu geschaffener Arbeitsplätze weder hinsichtlich der Anzahl der benötigten Arbeitskräfte noch hinsichtlich ihrer Qualifikation durch die im Lande verfügbaren Arbeitskräfte abdecken. In der Folge nahm daher die Bedeutung die Bedeutung der nicht im Lande ansässigen Arbeitnehmer - Grenzpendler, die im Großherzogtum beschäftigt sind - für die Entwicklung der Binnenwirtschaft immer weiter zu.
Der Luxemburger Arbeitsmarkt ist demnach durch den hohen Anteil ausländischer Arbeitskräfte geprägt, die mittlerweite mehr als 60% der im Großherzogtum beschäftigten Arbeitnehmer stellen (1999: 61%). Diesem starken Anstieg korrespondiert ein enormes Wachstum der Zahl der Grenzgänger auf dem luxemburgischen Arbeitsmarkt, deren Zahl sich zwischen 1980 und 1998 um den Faktor 6,1 vervielfacht hat. In dieser Zahl nicht mitgerechnet sind die Beamten und Angestellten der in Luxemburg ansässigen internationalen Einrichtungen.
Die Arbeitslosenquote lag 2001 in Luxembourg bei 2,6% (ca. 5000 Arbeitslose) und war die niedrigste in ganz Europa.
Lebensstandard
Der Lebensstandard ist hoch, das Lohnniveau zählt zu den höchsten Europas, Löhne und Renten sind an den Lebenshaltungskostenindex gekoppelt und werden in regelmäßigen Abständen angepasst. Lohnauseinandersetzungen sind selten. Seit dem zweiten Weltkrieg gab es in Luxemburg kaum Streiks. Der Eisenbahnerstreik im November 1997 war der letzte erwähnenswerte Arbeitskampf.
Wohnungssuche
Auf dem Wohnungssektor stellt sich die Situation so dar, daß 81 % der Bevölkerung in Eigentumswohnungen/Eigenheimen und 19 % zur Miete wohnen. Insgesamt umfaßt der Wohnungsmarkt 82 % Häuser und 18 % Wohnungen. Der Grad der Urbanisierung beträgt 82 %. Da Luxemburg-Stadt räumlich eng begrenzt ist, ziehen viele Menschen in die umliegenden Dörfer oder auf das Land. Eine nicht geringe Zahl von Arbeitnehmern fährt täglich über die Grenze zur Arbeit.
Die Wohnungen weisen einen hohen Standard auf. Bei unmöbliertem Wohnraum entspricht das Angebot dem Bedarf, aber möblierte Komfortwohnungen sind teilweise nur schwer zu finden.
Mietwohnungen werden in der Regel unmöbliert angeboten. Zimmer sind knapp. Unter der Rubrik "à louer/zu vermieten" finden Sie in folgenden Zeitungen Wohnungsanzeigen: Luxemburger Wort, Tageblatt, Lux-Post und Républicain Lorrain. Wenn Ihnen ein Angebot zusagt, sollten Sie nicht lange zögern. Auch der Mundpropaganda kommt bei der Wohnungssuche eine wichtige Rolle zu. Eine Kaution in Höhe einer Monatsmiete wird bei Vertragsabschluß verlangt und beim Auszug zurückerstattet. Makler (agences immobilieres) veröffentlichen ebenfalls Anzeigen über vermietbaren Wohnraum, stellen jedoch eine Maklergebühr in Höhe einer Monatsmiete in Rechnung.
(Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird routinemäßig aktualisiert. eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann nicht übernommen werden.)
Nützliche Links
Kurzinformationen Luxemburg
Auswärtiges Amt
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